ADLER Real Estate AG: Zeichnungsfrist für die Wandelschuldverschreibung 2016/2021 beendet

  • Gesamtplatzierungsvolumen 137,9 Millionen Euro
  • Ca. 2,9 Millionen Bezugsrechte von Aktionären und Haltern bestehender Wandelschuldverschreibungen genutzt
  • Ca. 60 Millionen Euro aus den Erlösen werden für bereits unterzeichnete Refinanzierung höherverzinslicher Verbindlichkeiten genutzt
  • Ca. 15 Millionen Euro aus den Erlösen werden in bestehende Wohneinheiten investiert
  • Die verbleibenden Mittel sollen zum Ankauf zusätzlicher Immobilien oder weiterer Refinanzierungsmaßnahmen verwendet werden
Hamburg, 18. Juli 2016: Die ADLER Real Estate AG hat die Platzierung ihrer Wandelschuldverschreibung erfolgreich abgeschlossen. Nach Ende der Zeichnungsfrist wurden 10 Millionen Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtplatzierungsvolumen von 137,9 Millionen Euro an institutionelle und private Investoren zugeteilt. Die Zeichner der Wandelschuldverschreibung kommen zu mehr als 90 Prozent aus dem europäischen Ausland. Insgesamt wurden ca. 2,9 Millionen Bezugsrechte von Aktionären und Haltern bestehender Wandelschuldverschreibungen genutzt, die zum Bezug von ca. 455.000 Wandelschuldverschreibungen berechtigten.
„Dass wir die Wandelanleihe auch in einem durch den beschlossenen „Brexit“ verunsicherten Umfeld erfolgreich platzieren konnten“ sagte Arndt Krienen, Vorstandsvorsitzender der ADLER Real Estate AG, „zeigt uns, dass wir im Kapitalmarkt ein gutes Standing haben. Mit den Mitteln aus der Wandelschuldverschreibung können wir jetzt die Maßnahmen umsetzen, die wir uns zur Stärkung unserer Ertragskraft vorgenommen haben.“
Dazu gehört vor allem die Refinanzierung bestehender, höher verzinslicher Verbindlichkeiten. Krienen: „Für die Ablösung teurer Verbindlichkeiten werden wir mit rund 60 Millionen Euro fast die Hälfte der Mittel verwenden, die uns jetzt zugeflossen sind. Das wird unsere Zinslast um 2,7 Millionen Euro pro Jahr senken und den FFO entsprechend erhöhen. Darüber hinaus sinkt dadurch der durchschnittliche Zinssatz, den wir für Fremdkapital aufwenden, auf 3,85 Prozent. In diesem Zusammenhang haben wir bereits eine entsprechende Vereinbarung mit einem unserer Fremdkapitalgeber abgeschlossen, die heute abgewickelt wird. “
Zu den Maßnahmen zur Stärkung der Ertragskraft gehört zudem die Renovierung von rund 1.500 Wohnungen aus dem vorhandenen Bestand, die im Verlauf der nächsten 18 Monate umgesetzt werden soll. „Wir haben leerstehende Wohnungen aus unserem Kernportfolio identifiziert, die unverzüglich dem Wohnungsmarkt zugeführt werden können, wenn wir sie renovieren. Die Vermietung bringt uns danach einen zusätzlichen Ergebnis- und FFO-Beitrag von voraussichtlich gut 5 Millionen Euro im Jahr“, so Krienen zur Vorteilhaftigkeit dieses Vorhabens.
Die verbleibenden Mittel hält ADLER für allgemeine Unternehmenszwecke vor, etwa um damit kleinere Portfolien an Wohnimmobilien erwerben zu können, wenn sich dazu entsprechende Möglichkeiten am Markt ergeben oder zur weiteren Refinanzierung.
„Alles in allem sind wir zuversichtlich, dass wir mit diesen – und den weiteren im Gesamtpaket vorgesehenen – Maßnahmen unsere Ergebnisse nachhaltig verbessern werden und damit zu einer weiteren Wertsteigerung unseres Unternehmens beitragen.“